Wasserspender in Hamburg: Anbieter, Marktüberblick und aktuelle Entwicklungen
- maximilianschultz0
- 25. Nov. 2025
- 4 Min. Lesezeit

Hamburg gehört zu den deutschen Städten, in denen das Thema Trinkwasserversorgung und nachhaltige Wassernutzung in den letzten Jahren stark an Bedeutung gewonnen hat. Neben klassischen Haushaltslösungen rücken vor allem professionelle Wasserspender in Büros, Praxen, Schulen, Fitnessstudios oder öffentlichen Einrichtungen immer stärker in den Fokus. Sie verbinden Nachhaltigkeit mit Komfort, sorgen für kontinuierlich verfügbares frisches Wasser und reduzieren den Verbrauch von Einwegplastik enorm. Gleichzeitig hat sich in und um Hamburg eine vielfältige Anbieterlandschaft entwickelt, die von regional verwurzelten Familienunternehmen bis hin zu international agierenden Konzernen reicht.
Ein Grund für das steigende Interesse an Wasserspendern liegt im zunehmenden Umweltbewusstsein der Unternehmen und der Bevölkerung. Leitungsgebundene Systeme senken den CO₂-Fußabdruck erheblich, da weder Flaschen produziert noch transportiert werden müssen. Auch im Alltag entfällt das Schleppen und Lagern von Wasserkisten, was besonders in größeren Büros oder Einrichtungen ein echter Vorteil ist. Neben der Nachhaltigkeit geht es aber auch um Gesundheit: Ein gut platzierter Wasserspender erhöht nachweislich die Trinkmenge der Menschen – und damit Wohlbefinden und Konzentration.
In Hamburg gibt es mehrere Anbieter, die sich auf die Installation, Wartung und das Leasing oder den Verkauf moderner Wasserspender spezialisiert haben. Einer der bekanntesten regionalen Betriebe ist die ProSoda GmbH. Das Unternehmen sitzt direkt in Hamburg und bietet sowohl leitungsgebundene Wasserspender als auch moderne Tafelwasseranlagen an. Ihr Sortiment deckt klassische Standgeräte, platzsparende Auftischmodelle und fortschrittliche Einbaulösungen ab. Besonders interessant ist die Entwicklung sogenannter „Touch-Free“-Modelle, die sich ohne Berührung bedienen lassen und damit bestens für Umgebungen geeignet sind, in denen hohe Hygienestandards notwendig sind. Auf Wunsch werden Geräte gemietet oder gekauft, begleitet von einem engmaschigen Servicenetz aus über 100 Partnerfirmen in Deutschland.
Ein weiterer Anbieter mit regionaler Ausrichtung ist thisWater Hansequelle. Das Unternehmen aus der Metropolregion Hamburg/Schleswig-Holstein setzt stark auf persönliche Betreuung und kurze Lieferwege. Die Wasserspender liefern sogenanntes HanseQ-Tafelwasser in stiller oder sprudelnder Form und können flexibel gemietet oder gekauft werden. Besonders geschätzt wird der unkomplizierte Service: Lieferungen erfolgen innerhalb von 48 Stunden und langfristige Vertragsbindungen versucht das Unternehmen bewusst zu vermeiden, um vor allem kleinen und mittelständischen Betrieben maximale Flexibilität zu ermöglichen. Mit mehr als 20 Jahren Erfahrung gehört thisWater zu den traditionsreichen Größen ihrer Branche im Norden.
Ebenfalls stark im Raum Hamburg vertreten ist das Unternehmen eco stream, das auf seiner Seite unter dem Namen „Wasserspender Hamburg“ auftritt. Der Anbieter konzentriert sich komplett auf leitungsgebundene Spender, die direkt an die bestehende Trinkwasserleitung angeschlossen werden. Diese Systeme sind besonders nachhaltig, weil kein Wasser nachgefüllt oder geliefert werden muss. Unternehmen können sowohl mieten als auch kaufen, wobei in der Miete bereits Wartung, Filterwechsel und auf Wunsch zusätzliche Desinfektion enthalten sind. Aufgrund der gesetzlichen Vorgaben erfolgen technische Wartungen mindestens zweimal im Jahr. Auch preislich ist eco stream sehr transparent: Geräte beginnen im Kauf bei rund 1.600 Euro, während die monatliche Miete etwa ab 50 Euro startet. Die Installation erfolgt meist innerhalb einer Woche – ein Vorteil für Unternehmen, die schnell eine Lösung benötigen.
Neben diesen regionalen Anbietern spielt auch ein globaler Akteur wie Culligan eine große Rolle. Culligan ist international bekannt für professionelle Wasseraufbereitung und moderne Wasserspendertechnologie. Auch in Hamburg ist eine Niederlassung vorhanden, von der aus Unternehmen betreut werden. Die Geräte arbeiten mit fortschrittlichen Filter- und Hygienetechniken wie UV-Desinfektion und integrierter Keimkontrolle. Aufgrund seines großen Service-Netzes ist Culligan besonders für größere Firmen, Verwaltungen sowie Einrichtungen interessant, die zuverlässig betreute Großanlagen benötigen.
Doch nicht nur private Unternehmen investieren in die Trinkwasserversorgung. Auch die Stadt Hamburg baut ihr öffentliches Netz an Trinkwasserbrunnen kontinuierlich aus. „Hamburg Wasser“ betreibt mittlerweile Dutzende moderne Trinkwasserbrunnen, die regelmäßig gespült, geprüft und gewartet werden. Einige davon sind mobile Brunnen, die je nach Bedarf bei Veranstaltungen oder im Sommer aufgestellt werden. Dennoch gibt es immer wieder Kritik, dass die Zahl der öffentlichen Wasserspender angesichts zunehmender Hitzeperioden noch nicht ausreicht. Die Stadt arbeitet jedoch daran, das Angebot weiter zu erweitern und barrierearme, robuste Brunnen zu installieren, die auch bei niedrigen Außentemperaturen oder starkem Publikumsverkehr zuverlässig funktionieren.
Die größten Herausforderungen im Bereich Wasserspender liegen heute vor allem in der Wartung und Hygiene. Regelmäßige Filterwechsel, technische Kontrolle und Desinfektion sind unerlässlich, um hohe Wasserqualität sicherzustellen. Viele Anbieter integrieren diese Leistungen deshalb in ihre Mietmodelle. Hinzu kommen technologische Trends wie berührungslose Bedienung, automatische Spülfunktionen oder intelligente Sensorik, die den Wasserfluss überwacht und die Hygiene verbessert. Parallel dazu wächst der Wunsch nach flexiblen Vertragsmodellen, insbesondere bei kleinen Unternehmen, Start-ups oder Praxen, die nicht an starre Laufzeiten gebunden sein wollen.
Für Unternehmen in Hamburg ist der Markt heute vielfältig genug, um die ideale Lösung für unterschiedlichste Anforderungen zu finden. Lokale Anbieter überzeugen mit Nähe, persönlichem Service und kurzen Reaktionszeiten, während große Marken wie Culligan mit technologischen Innovationen, Erfahrung und Kapazität punkten. Auch für Privatpersonen oder Wohnanlagen kann sich ein kleiner Wasserspender lohnen, insbesondere wenn viele Menschen Zugang zu frischem Wasser haben sollen und Plastikflaschen vermieden werden sollen.
Insgesamt zeigt sich, dass Hamburg sowohl privatwirtschaftlich als auch kommunal gute Voraussetzungen hat, um den nachhaltigen Umgang mit Trinkwasser weiter auszubauen. Die Stadt ist auf einem guten Weg – doch gerade der öffentliche Bereich könnte in Zukunft noch stärker profitieren, wenn zusätzliche Trinkwasserpunkte geschaffen werden. Für Unternehmen, Schulen oder Einrichtungen hingegen ist der Markt bereits heute gut aufgestellt, und mit Anbietern wie ProSoda, Hansequelle, eco stream oder Culligan findet sich für jeden Bedarf eine passende Lösung.




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